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A uch wenn ich völlig skeptisch dort hinging, so wußte ich doch gleich nach dem ersten Abend, das es genau das war,
wonach ich gesucht hatte: Andere Betroffene mit denen ich mich austauschen konnte. Andere, die auf einmal die gleichen Worte benutzten, um ihrem Schmerz Ausdruck zu geben. Das erste Mal, daß ich das Gefühl
hatte, nein - Du bist doch nicht verrückt, all deine Gedanken und Gefühle haben auch andere, die einen ähnlichen Verlust erlitten hatten. Das tat so unendlich gut.
Wir in Hamburg haben Glück, denn die Verwaisten Eltern bieten hier eine - d.h. mittlerweile sogar drei - begleitete reine Babygruppen an. Dort finden
sich betroffene Eltern, die alle ein Baby in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verloren haben. Gerade der Verlust um ein Baby, das - wie man doch häufig hören muß “ja noch gar nicht
gelebt hat”, wird von der Umwelt ganz anderes wahrgenommen bzw. nicht wahrgenommen.
Unsere Gruppe wuchs sehr schnell zusammen, so daß wir uns auch oft privat trafen und jetzt noch treffen (Hierüber möchte ich demnächst mehr
schreiben, einen Bericht, der auch über die Gruppe erzählt findet hier). Wir
haben die ersten Geburtstage unserer Kinder gefeiert, Bäume für sie gepflanzt und uns immer gegenseitig unterstützt. Dann nach zwei Jahren hieß es, jedenfalls für den offiziellen Teil Abschiednehmen.
Bericht einer betroffenen Mutter über ihre Erfahrung in der Selbsthilfegruppe.
Presseartikel in der Ostseezeitung vom September 2001 über die Gründung einer Selbsthilfegruppe „Niemand soll sich
mehr so allein fühlen wie ich”Anja Martin gründete Gesprächskreis zur Selbsthilfe.
Gemeinsam sind wir stärker Artikel aus der Tina 16. November 2000, in dem ein Bericht über mich und die
Selbsthilfegruppe der Verwaisten Eltern in Hamburg berichtet wird.
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